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Entstehung der WJJF Schweiz

Die Geschichte des Ju-Jitsu

Im Grunde kann man davon ausgehen, dass die Kampfkünste in dem Augenblick ihren Anfang nahmen, als der Mensch zu kämpfen begann, und aufs schmerzlichste merkte, dass Verlieren weh tut und Nachteile bringt. Also suchte er geeignete Gegenmittel, erfand Techniken und Hilfsmittel, die er mit der nötigen Übung einsetzen konnte, um als Sieger vom Platz zu gehen. Um 1650 gab es in Japan viele Schulen, die sich mit den Kampfkünsten befassten, oder einfacher gesagt: mit dem Angreifen und Abwehren. Es waren hauptsächlich die Waffenschulen, in denen nunmehr die waffenlose Selbstverteidigung Verbreitung fand. Dort lernten die Samurai schlagen, treten, würgen, Gelenke verdrehen und den Gegner zu werfen. Man spricht hier von der Geburtsstunde des Ju-Jitsu. Echt populär wurde diese Kunst, die sich aus den verschiedenen Schulen entwickelte, durch den Begründer Jigoro Kano, der 1882 die Übungsstätte Kodokan in Tokio ins Leben rief. Die Verbreitung dieser Kunst um den gesamten Globus, die sich bis dahin auch als Dschu Dschitsu vorstellte, war nicht mehr aufzuhalten. Bis heute entstanden und entstehen immer wieder neue Stile mit den unterschiedlichsten Ausrichtungen und Bezeichnungen, modifiziert in den Techniken, und mit dem eigenen geistigen Hintergrund versehen.

Die World Ju-Jitsu Federation (WJJF)

Sie ist die Konsequenz einer weltweiten Völkerverständigung. Schon seit mehr als 25 Jahren begegnen sich Budotreibende aus verschiedenen Ländern und verschiedener Stilrichtungen innerhalb dieser Gemeinschaft auf nationaler und internationaler Ebene. Das Motto ist immer dasselbe: „Miteinander und voneinander lernen"
Am 5. Mai 1979 trafen sich an einem Ju-Jitsu Europa-Tag in Brüssel Vertreter aus Italien, Deutschland, Frankreich, Belgien, Holland und Grossbritannien. Unter dem Vorsitz des Präsidenten der Britisch Ju-Jitsu Assoziation, welcher seit Jahren weltweite Kontakte pflegte, wollte man versuchen die mehrjährige lose Zusammenarbeit zu vertiefen. Die Zusammenarbeit auf dem Gebiet des traditionellen Ju-Jitsu wurde besprochen und koordiniert. An dieser Zusammenkunft wurde der Verband offiziell gegründet. Als Weltpräsident wurde Bertoletti Giacomo Spartaco aus Italien und als Technischer Direktor und Welttrainer Prof. Clark Robert aus England gewählt. Aus Deutschland nahm Willi Kliesch teil, welcher mit seinem Club bereits in den frühen 70er Jahren die ersten Kontakte hatte und von der Verbands-Idee begeistert war. Er wurde zum Vizepräsidenten der WJJF-Welt und zum Präsident der Sektion Europa gewählt.

Die Entstehung der WJJF-Schweiz

Nach diesem Datum trafen sich Hans Chesini und Willi Kliesch einige Male. Die Chemie zwischen diesen beiden Budoka stimmte von Anfang an. Im Juli 1982 nahm Willi Kliesch von Hans Chesini das Versprechen ab, in der Schweiz eine Landessektion der WJJF zu gründen. Nach 5 Jahren Arbeit war es am 1. Mai 1987 um 20.00 Uhr soweit. Auf Grund persönlicher Einladung des Initianten Hans Chesini trafen sich 10 Personen zur Gründungsversammlung. Der Verband wurde gegründet und Hans Chesini als erster Präsident gewählt. Während zehn Jahren baute Hans Chesini zusammen mit dem Vorstand den Verband vorsichtig aus. Kurse wurden organisiert, Dan-Prüfungen abgenommen, die Trainerweiterbildung aufgebaut und Kontakte ins Ausland gepflegt. Unter seiner Führung wurde den Artikeln 3 und 4 der Statuten (Beziehungen unter Budokas fördern, Erfahrungsaustausch auf allen Ebenen, Neutralität und Respekt) grosses Gewicht beigemessen. 1992 wurde der Weltverband erweitert und in „World Ju Jitsu und Kobudo Organisation" umgetauft. Die WJJF-Schweiz entschied an der folgenden HV, den Namen WJJF-Schweiz beizubehalten und auf dem Papier die Ergänzung „Member of WJJKO" anzubringen. Anlässlich der 5. Hauptversammlung am 1. März 1997 traten der Präsident und der restliche Vorstand von ihren Ämtern zurück. Wie hatte es der Präsident einmal gesagt: „Es ist Zeit Neues einzubringen, geben wir den Jungen die Gelegenheit dazu". Robert Schenk (Kassier) stand als einziger weiterhin zur Verfügung. Er wurde mit grosser Mehrheit zum neuen Präsidenten der WJJF-Schweiz gewählt. Unter seiner Führung übernahm der neue, verjüngte Vorstand die Arbeit. In einer der ersten Amtshandlungen wurden der scheidende Präsident und Gründer Hans Chesini sowie sein Freund und Vizepräsident Peter Horlacher zu Ehrenmitgliedern der WJJF-Schweiz ernannt. In den seither vergangenen Jahren ging es darum, Bewährtes mit Neuem zu verbinden, und den Verband im Sinne des Begründers der WJJF-Schweiz erfolgreich weiter zu führen.

WJJF-Schweiz (Member of WJJKO)

Mitgliedschaft
Die WJJF-Schweiz kennt nur Einzelmitgliedschaften natürlicher Personen. Jedem Mitglied wird ein internationaler Pass abgegeben, damit kann es sich auf der ganzen Welt ausweisen und an nationalen und internationalen Kursen teilnehmen.

Allgemeines / Finanzen
Die Home Page im Internet www.wjjf.ch sorgt für Information und Verbindung unter dem Mitgliedern. Die Hauptversammlung findet alle zwei Jahre statt. Beim Eintritt in die WJJF-Schweiz wird eine einmalige Gebühr von derzeit Fr. 100.-- zur Deckung der Unkosten erhoben, darin ist der erste Jahresbeitrag enthalten. In den folgenden Jahren der Mitgliedschaft beträgt der Jahresbeitrag Fr. 50.--.

Prüfungen / Weiterbildung
Im Reglement über die Prüfungsbestimmungen sind die minimalen Anforderungen definiert. Die Kyu - Prüfungen liegen in der Verantwortung der Schulen und Vereine. Die Dan - Prüfungen werden vom Vorstand der WJJF-Schweiz ausgerichtet und vor einer internationalen Jury abgelegt. Der Vorstand legt die Termine fest und bestimmt die Prüfungsexperten. Ist noch kein nächster Termin fixiert, so wird auf die Wünsche der Prüfungskandidaten Rücksicht genommen.

Kurse
Das Angebot der WJJF-Schweiz umfasst nationale und internationale Kurse und richtet sich nach den Bedürfnissen der Mitglieder. Sämtliche Kurse werden Verbands-offen ausgeschrieben, das heisst sie können jederzeit auch von Gästen aus dem Ausland und von Mitgliedern anderer Verbände besucht werden. Ganz nach unserem Motto:

„Voneinander und Miteinander lernen"